Tobias Hülsmeier ist ausgesprochen guter Laune, als er die Räumlichkeiten des IVZ-Pressehauses betritt. Kein Wunder, denn im Schlepptau hat der Teammanager des BasketballRegionalligisten TVI einen gewissen Courtney Belger. Der hat zuletzt für die Quincy University gespielt, kam am vergangenen Freitag in Deutschland an und ist der Top-Transfer der Ibbenbürener zur neuen Saison. Der 24-Jährige dürfte in der 2. Regionalliga der kommenden Spielzeit zu den Topstars gehören.

Umso glücklicher ist Hülsmeier, den Guard verpflichtet zu haben. „Er hatte tatsächlich auch andere Möglichkeiten“, sagt der Teammanager der Ibbenbürener. „Er hatte auch Angebote aus dem asiatischen Raum und war auch in Camps unterwegs. Er hätte genauso gut in Japan landen können, was für ihn finanziell sicherlich reizvoller gewesen wäre.“ Am Ende siegte aber der Eindruck, den der TVI auf den 1,88-Meter-Mann gemacht hatte. „Wir haben ihm jedwede Unterstützung zugesagt, die er in Deutschland noch braucht.“

Kennengelernt hat Hülsmeier seinen neuen Spieler zum Ende der vergangenen Saison. „Seine Lebensgefährtin ist auch Basketballprofi und hat in Osnabrück gespielt“, erzählt Hülsmeier. „Er hat sie besucht und wollte irgendwo mittrainieren.“ Drei Wochen lang „zockte“ er mit den TVIlern und hinterließ einen bärenstarken Eindruck. Nach der Saison hielt Hülsmeier den Kontakt und überzeugte Belger, zurück nach Ibbenbüren zu kommen. Ein Stück Arbeit von acht Wochen.

Und die soll sich lohnen. „Stärken hat er viele, Entwicklungsfelder konnten wir kaum ausmachen bei ihm“, schätzt Hülsmeier seinen neuen Mann. „Für unsere Mannschaft und unsere Liga ist er schon ein überlegener Spieler.“ Das werde man in den Spielen sehen. „Courtney kann Regie führen, einem Spiel seinen Stempel aufdrücken, er kann sich Würfe nehmen und trifft dann auch“, nennt Hülsmeier einige besondere Eigenschaften des 24-Jährigen, der aus St. Louis/Missouri kommt. „Er gibt aber auch gute Assists. In den vier Wochen, die wir ihn jetzt insgesamt im Training hatten, haben wir gesehen, dass er ein sehr selbstloser Spieler ist, der das ganze Team stärker macht, und das ist natürlich sehr wichtig für uns.“

Um einen Spieler von dieser Qualität für die 2. Regionalliga zu verpflichten, brauche man Glück und ein bisschen Eifer, so Hülsmeier. „Unser Glück war, dass er zu höherklassigen Teams in Deutschland noch keinen Kontakt hatte. Dort hatte er sicher auch unterkommen können.“ Und mit Eifer meint Hülsmeier, dass der TVI an Belger drangeblieben war, ihn überzeugt hatte, erst mal in der 2. Regionalliga zu starten. „Wo er dann mittelfristig spielt, wird man sehen.“ Wenn Belger irgendwann mal wechseln wolle, werde man mit Argumenten zu überzeugen, in Ibbenbüren zu bleiben, ihn aber auch – wenn der Wechselwunsch stärker ist – dabei Hilfestellung geben.

Neben seiner Tätigkeit als Spieler soll Courtney Belger auch noch die U18 des TVI coachen. Zunächst noch in Zusammenarbeit mit Christian Beuing, um die ersten Sprachbarrieren zu überwinden, mittelfristig aber alleine, wie Hülsmeier betont.

Mit dem Transfer Belgers seien die Personalplanungen des TVI abgeschlossen, erklärt Hülsmeier weiter.

 

Quelle: IVZ

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