Eigengewächs Thies Fischer hatte mit einem +/- Wert von +19 die mit Abstand bester Effizienz der AOK Ballers beim 78:85 gegen Dorsten

Die sportliche Krise bei den AOK Ballers Ibbenbüren in der Regionalliga West spitzt sich weiter zu. Am Samstagabend verspielte die Beuing-Fünf vor erneut fast 700 Besuchern in der Halle Ost einen 67:52-Vorsprung vor dem Schlussviertel. Nach völlig indiskutablen letzten zehn Minuten stand eine bittere 78:85-Niederlage zu Bucht, nach der Manager Tobias Hülsmeier Konsequenzen angekündigt hat.

Personal: Neben Jan Treichel (Ellenbogen) musste auch Lennart Sommerhage krankheitsbedingt passen. Romello Steffen stand mit seinen Problemen am Handgelenk zwar im Aufgebot, kam aber ebenso wenig zum Einsatz wie Youngster Malte Wilken.

Spielverlauf: Nach einem völlig verpatzten Start (2:10) und einer schnellen Auszeit von Coach Beuing zeigten die Ibbenbürener ihre wohl stärksten Minuten der Saison. Gegen das extreme Tempo der Gastgeber fanden die Dorstener überhaupt keine Mittel, bis zum Ende des ersten Viertels erspielte sich der TVI einen 25:15-Vorsprung. Auch in der Folge hatten die AOK Ballers die Partie im Griff, ein Buzzer-Beater von Florian Avermann sorgte für eine 67:52-Führung vor dem Schlussabschnitt. Dort allerdings folgte der totale Einbruch. Völlig konzeptlos agierten die Hausherren in den letzten zehn Minuten, auch das nötige Aufbäumen war nicht zu erkennen. Vor allem die beiden Imports Jeremy Lewis und Jamal Tahraoui erwischten einen rabenschwarzen Tag, nach einem peinlichen Schlussviertel hieß es 78:85.

Das sagt Coach Christian Beuing: „Wir zeigen 30 Minuten lang ein wirklich gute Spiel und in den letzten zehn Minuten machen wir uns dann alles kaputt. Wenn man auf die Statistiken schaut, dann sieht man schon woran es bei uns hapert. Unsere beiden Profis machen zusammen zehn Punkte, Dorstens Profis machen 48 Punkte. Im letzten Viertel übernehmen Dorstens Profis das Spiel und machen zusammen 19 Punkte.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Eine Steigerung zu den letzten Spielen, dennoch war das letzte Viertel eine Katastrophe. Viele Spieler machen es gut, einige aber auch nicht. Bis Weihnachten werden wir noch beobachten und dann Entscheidungen fällen. Danke an die Fans, die toll waren.“

AOK Ballers: Lewis (4), Boahene (7), Tahraoui (6), Zemhoute (19, 11 Assists), Wilken (dnp), Steffen (dnp), Avermann (10), Patte (3), Fumey (27, 11 Rebounds), Fischer (2), Dolkemeyer (0)

 

 

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