Die bringiton Ballers werden im Kalenderjahr 2020 kein Liga-Spiel mehr in der Regionalliga West absolvieren. Zu dieser Entscheidung kamen die Verantwortlichen aller beteiligten Vereine und dem Westdeutschen Basketball Verband in einer Telefonkonferenz am 4. November.

Ursprünglich hieß es aufgrund der aktuellen Corona-Vorschriften nur, dass der Amateursport im November pausieren müsse, doch allen Verantwortlichen war schnell klar, dass ein direkter Re-Start im Dezember ohne eine vernünftige Trainings-Vorbereitung nur wenig Sinn macht und kaum attraktiv ist. Auch unser Manager Diesel hält diese Regelung für eine sinnvolle Option.

Im gesamten November findet tatsächlich auch kein Mannschaftstraining statt, der TVI wird sich an alle Corona Regelungen halten und die Einstufung als Amateursport akzeptieren. Athletik-Trainer Sascha Guettat hat die Akteure der bringiton Ballers mit Fitnessplänen für die kommenden Wochen versorgt.

Wie geht es nun weiter…

Drei Fragen an Manager „Diesel“ Hülsmeier:

  1. Die Saison ist mindestens bis Januar unterbrochen. Was sagst du zu dieser Entscheidung?

Wir wurden als Verein aktiv miteingebunden. Alleine das werte ich positiv. Auch ist die Entscheidung an sich sinnvoll. Wenn wir am 1. Dezember wieder in die Halle gedurft hätten und mit zwei Wochen Trainingsvorbereitung dann am 12. Dezember wieder gespielt hätten, wären es zwei Spiele gewesen und wären sofort in die nächste Corona-unabhängige Pause gegangen. Um dann wieder im Januar weiter zu machen. So starten wir direkt wieder im Januar und haben den Dezember Zeit uns vorzubereiten. Natürlich alles unter einem ganz großen Vorbehalt, denn ich sehe das alles noch nicht – die Corona Dynamik und die politischen Entscheidungen müssen wir erstmal noch abwarten.

  1. Ist eine reguläre Saison trotz der Pause noch denkbar? Welche möglichen Szenarien gibt es?

Ja, das sieht sogar sehr gut aus. Wir haben in der 1. Regionalliga des Westdeutschen Basketball Verbandes die Option die Saison bis zum 30.06.2021 zu spielen. In den letzten Jahren waren wir immer schon im April durch, mit Playoffs wäre es dann Anfang Mai geworden. Insofern haben wir zwei Monate Puffer. Ich sehe also eine außerplanmäßige Saison vor uns, aber denke schon, dass wir die Saison zu Ende spielen werden.

  1. Welche Konsequenzen hat die Pause für den Manager, die Mannschaft und besonders die Importspieler?

Grundsätzlich macht es die Saison für alle angesprochenen Parteien erstmal spannender und erfordert eine deutlich höhere Flexibilität. Sicherlich wird der Faktor Corona nun auch einen Einfluss haben auf das sportliche Abschneiden, da durch ihn viele Dimensionen dazu kommen: Verträge, Kosten, Urlaubsplanungen, Hallenzeiten und so weiter. Tatsächlich glaube ich aber daran, dass wir es mit dem aktuellen Team aus Coaches, Mannschaft und „Team hinter dem Team“ gut managen werden. Jordan ist bereits zurück in der Heimat bis wir Gewissheit haben bezüglich des weiteren Fahrplans und Rudy ist ja eigentlich schon Ibbenbürener. Mit unseren aktuellen und verständnisvollen Sponsoren und dann vielleicht auch wieder mal vielen besten Fans der Liga in der Hölle Ost im Frühsommer freue ich mich sogar schon ein wenig auf die neuen Herausforderungen. Ball together.

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