Die bringiton Ballers haben ihre Negativserie von zuletzt fünf Niederlagen am Stück beendet und scheinen rechtzeitig vor den beiden Finalspielen im WBV-Pokal sowie den an Ostern beginnenden Playoffs wieder in Form zu kommen. Bei ersatzgeschwächten Hertener Löwen siegten die Ibbenbürener souverän und auch in der Höhe verdient mit 110:61. Damit beendet der TVI die reguläre Spielzeit auf Rang vier und startet mit einem Heimspiel in die Playoffs.

Personal: Für den erkankten Cheftrainer Geno Nesbitt übernahm Co-Trainer Sascha Guettat die Rolle des Coaches, zudem fehlten Kevin Dierkes und Rene Penders. Seine Saison-Premiere feierte Florian Avermann nach überstandener Erkrankung, auch Kapitän Benjamin Fumey war wieder mit von der Partie. Die Hertener mussten einige Stammkräfte ersetzen und traten nur zu acht an.

Spielverlauf: Bis Mitte des zweiten Viertels war die Partie völlig offen, Herten führte zu diesem Zeitpunkt angeführt von einem überragenden Adam Pickett mit 34:33. Doch dann drehten die bringiton Ballers auf. Bis zur Pause legten sie einen echten Run aufs Parkett, mit einer 57:38-Führug ging es in die Kabine. Die zweiten 20 Minuten waren dann Einbahnstraßen-Basketball eines dominanten TVI, der sich den Frust der vergangenen Wochen von der Seele spielte. Herten war nun in jeglicher Hinsicht chancenlos, Steffen Teichert besorgte per Dreier den 100. Punkt, die bringiton Ballers sind zurück.

Das sagt Co-Trainer Sascha Guettat: „Nach fünf Niederlage in Serie ist es schwierig den Turnaround zu schaffen. Dafür muss ich die Mannschaft wirklich loben. Wir haben teilweise eine Wahnsinns Defense gespielt und endlich wieder Team-Basketball gezeiget. Die Minuten waren verteilt, jeder hat seinen Beitrag geleistet, jeder hat einen großartigen Job gemacht. Wir dürfen jetzt nur nicht zufrieden sein, sondern müssen genau so weitermachen.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Nach der langen Durststrecke gewinnen wir nach einem dominanten Spiel in Herten. Wir sind bereit für die do or die-Spiele. Ball together.“

bringiton Ballers: Porcher (21), Höltken (0), Schröder (15, 10 Rebounds), Kosel (10), Fumey (5), Lennartz (11), Baker (14, 15 Rebounds), del Hoyo (19), Teichert (8), Avermann (7). 

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