Riesengroß war der Jubel bei 739 TVI-Fans und allen Beteiligten nach der Schlusssirene

Die AOK Ballers Ibbenbüren sind im ersten Heimspiel der neuen Regionalliga-Saison mit einem blauen Augen davongekommen. 739 Besucher in der Halle Ost sahen gegen die Accent Baskets Salzkotten ein dramatisches Ende, in dem Benny Fumey an der Freiwurflinie die Nerven bewahrte und seine Farben zu einem 72:71-Erfolg führte.

Personal: Für den verletzten Simon Dolkemeyer (Wade) rückte kurzfristig Youngster Malte Wilken ins Aufgebot. Wilken kam allerdings genauso wenig zum Einsatz wie Kai Patte nach seinem Kanada-Aufenthalt.

Spielverlauf: Der TVI legte einen klassischen Fehlstart hin, lag schnell mit 2:9 im Hintertreffen, Coach Beuing reagierte mit einer schnellen Auszeit und nahm Jamal Tahraoui und Jan Treichel vom Parkett. Die Gastgeber steigerten fortan die Intensität, es entwickelte sich ein von vielen Fehlern geprägtes Duell auf Augenhöhe. 21:17 führte Salzkotten nach dem ersten Viertel, zur Pause lagen die Accent Baskets mit 38:36 vorne. Auch nach Viertel Nummer drei hatte der Gast beim 57:53 alle Trümpfe in der eigenen Hand, es kam zu einer dramatischen Schlussphase. 12.3 Sekunden vor dem Ende wurde TVI-Topscorer Benny Fumey (26 Punkte) beim Stande von 70:71 gefoult, Fumey verwandelte beide Freiwürfe nervenstark. Den letzten Angriff der Gäste verteidigten die Ibbenbürener geschickt, der Rest war Jubel pur.

Das sagt Coach Christian Beuing: „Offensiv war das ein sehr zerfahrenes Spiel, in dem wir nie unseren Rhythmus gefunden haben und zu selten unsere Stärken ausgespielt haben. Wieder eine schlechte Dreierquote, wieder zu viele Ballverluste. Defensiv haben wir uns gut gefunden, besonders Daniel Boahene, der es wirklich stark gemacht hat. In den haarigen Schlussminuten haben uns die Fans zum Sieg getragen, mit solch einem Publikum im Rücken gewinnt man dann solch enge Spiele.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Sportlich gesehen haben wir sehr viele vermeidbare Fehler offenbart, daran müssen wir arbeiten. Aus Entertainment-Sicht war das ein traumhaftes erstes Heimspiel. Die 666 Fans locker geknackt, Spannung bis zum Schluss. Work to do, let´s go…“

AOK Ballers: Lewis (15), Boahene (4), Tahraoui (13), Zemhoute (5), Treichel (2), Steffen (2), Avermann (3), Patte (dnp), Fumey (26), Fischer (2), Wilken (dnp), Sommerhage (0)

 

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