Gene Hagner empfängt mit dem TVI den BSV Wulfen

Timo Völkerink, der Trainer der Regionalliga-Basketballer des TV Ibbenbüren, spricht von „einem echten Schlüsselspiel“ für den weiteren Saisonverlauf. Mit aller Macht will der TVI sein Heimspiel am Samstagabend (19 Uhr, Halle Ost) gegen den BSV Wulfen gewinnen.Um dann „in Ruhe in den kommenden Wochen weiterarbeiten zu können“, so Völkerink.

Die Ausgangslage ist klar. Beide Mannschaften haben bislang drei Saisonspiele gewonnen und somit in der so ausgeglichenen Regionalliga West nur einen Sieg Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. Während die Ibbenbürener zuletzt zwei Mal in Serie (Sechtem um Bonn) verloren, kommt der BSV mit dem Selbstvertrauen des Overtime-Erfolges gegen die BBG Herford in die Halle Ost.

„Die Situation kommt für uns nicht überraschend, wir haben im Training hochkonzentriert gearbeitet und uns gewissenhaft auf das Duell vorbereitet“, glaubt Timo Völkerink fest an sein Team. Er weiß jedoch auch, dass in den kommenden beiden Heimspielen gegen Wulfen und Salzkotten Punkte hermüssen. „Das sind Mannschaften, mit denen wir uns messen müssen. Eines der beiden Spiele müssen wir gewinnen, am Besten sogar beide“, sagt der TVI-Coach Dabei baut er einmal mehr auf den Faktor „Hölle Ost“. Drei Heimspiele, drei Mal mehr als 500 Zuschauer. „Wir können uns auf unsere Fans verlassen, sind aber in der Pflicht, mit gutem Teamplay und entsprechenden Emotionen die Zuschauer mit ins Boot zu holen.“

Die könnten gerade im wichtigen Spiel gegen Wulfen der entscheidende Faktor sein, denn personell sieht es bescheiden aus. Die Heilung von Flavio Stückemann gestaltet sich zäh, er wird noch einige Wochen ausfallen. Dazu fehlen heute Abend die verletzten Nico Kosel und Marcel Kosiol, die Einsätze der grippekranken Waldemar Reich und Lars Westphal sind fraglich. Zu allem Überfluss verletzte sich Simon Dolkemeyer am ohnehin lädierten Sprunggelenk. „Aufgrund der Störfaktoren keine einfache Situation, die wir mit den Fans im Rücken kompensieren wollen“, sagt Timo Völkerink.

Die Gäste aus Wulfen bringen einiges an Erfahrung mit nach Ibbenbüren, sind vor allem auf den großen Positionen hervorragend besetzt. Chris Brown gehört seit Jahren zur Elite der Regionalliga, sein Pendant auf der Centerposition, der Spanier Javier Nasarre, ist ähnlich stark einzuschätzen. Dazu kommen mit Philipp Günther und Christian Marquardt zweitligaerfahrene Spielmacher. „Das wird ein interessantes Match“, sagt Timo Völkerink. Er sieht dabei „zwei völllig unterschiedliche Philosophien“ aufeinanderprallen, das Tempospiel der Gastgeber gegen „die kontrollierte Offense“ der Wulfener. Ziel sei es „dem BSV unser Tempo aufzudrücken“, dann sei ein Erfolg im Bereich des Möglichen.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung